Projekte

"Marie-Claudine Papadopoulos – ein Name, den man sich merken muss!"
- Concertonet

Neustart Kultur Stipendium des Deutschen Musikrates

Marie-Claudine Papadopoulos hat gerade ein Stipendium des Deutschen Musikrates im Rahmen des Programms Neustart Kultur erhalten.
 Die gegenwärtige Pandemie bedroht stark die Zukunft von Konzertreihen zahlreicher Saisonveranstalter. Deshalb plant sie in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Musikrat, in den von der Pandemie besonders bedrohten Konzertsaisons zu spielen, um mit Hilfe des Stipendiums deren Aktivität wiederzubeleben und an der Rückkehr der klassischen Live-Musik mitzuwirken. Die Partnerschaft beginnt im April für den Rest des Jahres 2021 sowie für 2022. Interessierte Veranstalter können Marie-Claudine direkt über das Kontaktformular kontaktieren. 

Projekt mit dem Orquestra Filarmonica de San Pedro Sula 

Im Jahr 2017 hatten Marie Claudine und Alexandre Vay (Cello) die Chance, Honduras zu entdecken, als sie vom Dirigent Oscar Barahona eingeladen wurden, mit dem San Pedro Sula Philharmonic Orchestra im Rahmen des „Imnufest „-Festivals zu spielen. Die Gastfreundschaft, Großzügigkeit und musikalische Energie, die sie dort antrafen, machten diese Entdeckung zu einem einzigartigen Erlebnis. Sie hatten dann die Möglichkeit, honduranische Musiker, darunter Oscar Barahona, einzuladen, um beim Festival in Trouville-sur-mer, Frankreich, 2018 aufzutreten. Seitdem sind enge Verbindungen zwischen Musikern aus beiden Ländern entstanden, und für die kommenden Jahre sind viele Projekte geplant, die sowohl in pädagogischer als auch in künstlerischer Hinsicht beiden Kulturen verbinden und geographische, aber auch soziale und generationsbedingte Grenzen überwinden. 

Bach und seine zeitgenössischen Reflexionen

Die Musik von J.S. Bach durch die Reflexionen  heutiger, junger Komponisten zum Leben erwecken. 
Aus diesem Wunsch heraus entstand die Idee, die Sonaten und Partiten für Violine Solo von J.S. Bach mit sechs zeitgenössischen „Spiegel“-Stücken zu verbinden, die bei sechs Komponisten der jüngeren Generation in Auftrag gegeben wurden. Jeder hatte die Aufgabe ein „Echo“ jeder Sonate und Partita zu komponieren, eine Art Reflexion dieser einzigartigen Werke, die es ermöglichen, sie auf eine andere Art und Weise zu verstehen und die Phantasie des Interpreten und des Publikums zu entwickeln. Die Parallelität dieser Universen, die sich gegenseitig ergänzen, ermöglicht eine aufregende Reise durch Stile und Jahrhunderte.